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Grillen auf dem Räucherbrett: Wie geht das?

Nicht immer muss das Grillgut direkt auf dem Rost liegen. Gerade empfindliche Speisen wie Lachsfilet erfordern auf dem Grill ganz besonderes Können. Wie wär's 'mal mit Grillen auf dem Räucherbrett? (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)

! Fisch und Fleisch vom Grill sind lecker. Aber nicht immer muss das Grillgut direkt auf dem Rost platziert werden. Gerade empfindliche Speisen wie Lachsfilet erfordern am Grill ganz besonderes Können. Wie wär’s deshalb mal mit Grillen auf dem Räucherbrett? Das ist sehr einfach, und wer es ein Mal versucht hat, der macht es immer wieder. Das Grillgut wird bei dieser Zubereitungsart schonend gegart und mit dem entstehenden Rauch „parfümiert“.

Grillzubehör vom Schreiner

Alles, was man dafür braucht, ist ein Brett aus unbehandeltem Holz. Wood Planks (* Partner-Link) heißen diese Brettchen in Nordamerika. Sie sind etwa zehn bis zwölf Millimeter dick und so groß wie man sie braucht. Die Räucherbretter kann man sich entweder vom Schreiner seines Vertrauens herstellen lassen oder sie fertig kaufen. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass sie auch wirklich unbehandelt sind. Über die Wahl des benutzten Holzes kann man übrigens den Geschmack beeinflussen. Ganz traditionell ist Buche, intensiver ist das Holz des Hickory-Baums. Auch Brettchen aus Obstbaum-Holz eignen sich ganz hervorragend. Und: Grillen auf dem Räucherbrett kann man sowohl auf dem Holzkohlen- als auch auf dem Gasgrill.

Ab ins WasserZum Grillen auf dem Räucherbrett muss das Holz vorher gut gewässert werden. (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)

Bevor es mit dem Grillen auf dem Räucherbrett losgehen kann, muss das Holz allerdings erst vorbereitet werden, indem man es wässert. Gute Erfahrungen habe ich mit warmem Wasser gemacht, in das ich ein wenig Salz gebe. Mindestens 60 Minuten sollten die Brettchen im Wasser liegen – ein mit Wasser gefülltes Glas hilft beim Beschweren. Würde man die Bretter nicht wässern, würde das Holz später auf dem Grill verbrennen und nicht rauchen.

Indirekte Hitze

Bereiten Sie inzwischen Ihren Grill für mittlere, indirekte Hitze vor. Mit anderen Worten: Die Brettchen sollten später nicht direkt über dem Feuer liegen und auch nicht zu heiß werden. Beim Gasgrill erreicht man das zum Beispiel, indem man den Temperaturregler etwa auf eine mittlere Position stellt und die Räucherbrettchen so auf den Grillrost legt, dass die Flammen nicht direkt das Holz erreichen können. Beim Holzkohlengrill legt man die Brettchen so auf den Rost, dass die glühende Kohle nicht unmittelbar darunter sondern zum Beispiel am Rand liegt.

Grillen mit Deckel

Legen Sie die Brettchen also auf den Grill und schließen Sie den Deckel. Wenn Ihr Grill keinen Deckel besitzt, können Sie aus Alufolie eine kleine Grillhaube basteln, die Sie dann so über die Brettchen mit dem Grillgut legen, so dass sich darunter eine Art „Garraum“ bildet. Die Unterseite des Brettchens sollte aber unmittelbar Kontakt zum Grillrost haben. Warten Sie etwa zehn Minuten, bis die erste Rauchentwicklung einsetzt. Dann können Sie das Grillgut auflegen.

Heiß geräucherter Lachs

Für die Vorbereitung des Grillgutes gibt es unterschiedlichste Rezepte. Lachsfilet schmeckt zum Beispiel köstlich, wenn Sie es mutig salzen, pfeffern und anschließend mit der Hautseite auf das Räucherbrettchen legen. Streuen Sie dann noch ein wenig Zucker auf die Lachs-Oberseite. Der Zucker karamelisiert leicht und erzeugt ein einzigartiges Aroma. Je nach Dicke des Gargutes dauert der Garprozess im heißen Rauch auf diese Weise bei Lachsfilet zwischen 15 und 25 Minuten. Guten Appetit!

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2 Kommentare

  • E.W.Wenz

    Haben SIE schon mal auf..wie oben beschrieben auf 10-12 CNM dickem Holt gegrillt oder dieses DICKE Holz gewässert ?
    Ich denke es soll 10-12 MM stark heissen.

    • Michael Stein

      Lieber Herr Wenz,

      vielen Dank für den Hinweis! Mit zwölf Zentimeter dicken Brettern würde das Wässern und Grillen in der Tat etwas unhandlich ;-). Den Fehler habe ich sofort korrigiert.

      Viele Grüße,
      Michael Stein

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