LED-Lampe: Wie vergleiche ich sie mit der Glühlampe?

So sehen moderne LED-Lampen aus (Quelle: Osram)

! Wir müssen uns umstellen: Ab 2016 sollen keine herkömmlichen Glühlampen mehr verkauft werden – so will es die EU. Über Sinn und Unsinn dieser Regelung kann man wohl streiten. So verbraucht die Energiesparlampe zwar weniger Energie als eine Glühlampe. Über ihre Umweltfreundlichkeit wird aber gestritten. Denn eine Energiesparlampe – auch als Kompakt-Leuchtstofflampe bezeichnet – enthält giftiges Quecksilber. Zerbricht eine solche Lampe, gelangt das Quecksilber in die Umwelt. Und jetzt setzt sich auch noch die LED-Lampe immer weiter durch.

Lumen statt Watt

Schon bei der Verbreitung der Energiesparlampe wurde deutlich, dass man mit den alten Watt-Angaben (abgekürzt: W) allein nicht mehr viel anfangen kann. Denn dieser Wert sagt allenfalls etwas über den Energieverbrauch aus. Wie hell eine Lampe ist, das lässt sich damit nur schwer ausdrücken. Das gilt erst recht, seit es immer mehr LED-Lampen gibt, die noch einmal deutlich weniger Energie verbrauchen.

LED-Lampe, Energiesparlampe: Mehr Licht, weniger Stromverbrauch (Quelle: Deutsche Energie-Agentur)

So ist man allmählich dazu übergegangen, zusätzlich die Lumen- (kurz: Lm) Angabe bei einer Lampe zu benutzen. An diesen Wert müssen wir uns aber erst gewöhnen. Wie hell eine 60-Watt-Lampe ungefähr ist, das hat man irgendwie im Gefühl. Mit dem Lumen-Wert, den man auf der Verpackung einer LED-Lampe findet, muss man sich hingegen erst anfreunden. Zur Orientierung: Eine 60-Watt-Glühlampe erreicht etwa 710 Lumen.

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