Unkraut zwischen Steinplatten: Wie entfernt man es?

Gegen Unkraut zwischen Steinplatten muss es nicht immer die chemische Keule sein. Mit dem richtigen Gerät geht's schnell und deutlich umweltfreundlicher. (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)

! Vor dem Haus, auf der Terrasse oder auf Wegen: Spätestens im Frühjahr sprießt überall Unkraut (von manchen Zeitgenossen auch als „Wildkräuter“ bezeichnet) und lässt alles ein wenig unordentlich aussehen. Wer wie ich kein Freund von chemischen Keulen ist, der muss zu anderen, umweltfreundlicheren Hilfsmitteln greifen.

Wer sich im Baumarkt oder online umsieht, der findet im dortigen „Giftschrank“ schnell das richtige Mittelchen, um Moos und Unkraut den Garaus zu machen. Aber: Es geht auch umweltfreundlicher. Gartengeräte-Hersteller bieten typische „Fugenkratzer“ an, die meistens mit einer scharfen Klinge ausgestattet sind, mit der man z. B. das unerwünschte Unkraut zwischen Steinplatten entfernen kann. Diese Geräte haben einen entscheidenden Nachteil: Wirklich gut anwenden lassen sie sich nur dann, wenn man sich auf die Knie begibt und jede Fuge einzeln bearbeitet. Das macht keinen Spaß, dauert lange und schmerzt auf Dauer.

Eine solche Fugenbürste hat zwei Reihen mit Draht. (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)

Eine solche Fugenbürste hat zwei Reihen mit Draht. (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)

Eine Bürste für das Unkraut zwischen Steinplatten

Vor einiger Zeit habe ich daher nach einer Alternative gesucht und sie gefunden: Eine Fugenbürste (* Partner-Link). Wenn Sie das Gerät schon kennen: Herzlichen Glückwunsch – ich kannte es noch nicht. Es handelt sich dabei um eine Art Drahtbürste an einem langen Stiel. Diese Geräte werden inzwischen von vielen – auch traditionellen – Herstellern angeboten. Die Drahtborsten sind dabei in zwei Reihen angeordnet, die in einem spitzen Winkel zueinander stehen. Dadurch passt sich der Bürstenkopf unterschiedlichen Fugenbreiten an. Man kann das Gerät bequem im Stehen benutzen, arbeitet sich durch die Fugen und entfernt so das Unkraut zwischen Steinplatten. Auch für Fugen am Rand – zum Beispiel zu einem Gebäude hin – eignet sich die Bürste hervorragend.

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Härtnäckige Fälle mit Hitze

Eins muss man natürlich ganz klar zugeben: Je nachdem, mit welchen Pflanzen man es zu tun hat, ist der Erfolg nicht in jedem Fall dauerhaft. Durch die Drahtborsten reißt man die Pflanze aus der Fuge – oft mit ihrer Wurzel, so dass diese Pflanze an dieser Stelle nicht wiederkommt. Sitzt die Wurzel allerdings tief, entfernt man so nur den oberen Teil – nach ein paar Wochen ist das Problem dann wieder da. Bei solchen hartnäckigem Unkraut zwischen Steinplatten nutze ich dann oft einen Unkrautbrenner (* Partner-Link). Es handelt sich dabei um ein Gerät, bei dem man oben eine Gasdose einschrauben und am unteren Ende eine Flamme entzünden kann. „Wildkräuter“, die immer wieder kommen, lassen sich dann mit einem solchen Gerät umweltschonend entfernen.

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