Kerzenreste verwerten: Was ist ein Schmelzfeuer?

Mit einem Schmelzfeuer lassen sich Kerzenreste verwerten. (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)

! Kerzenlicht ist gemütlich und schafft eine angenehme Atmosphäre. Wer häufig Kerzen benutzt, für den stellt sich irgendwann die Frage: Wie soll ich all die Kerzenreste verwerten? Eine interessante Lösung ist ein so genanntes „Schmelzfeuer“. Wir haben eines für die Verwendung im Haus getestet.

Sobald der Brenner heiß ist, schmilzt das Wachs. (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)Das patentierte Schmelzfeuer (*) wird in Deutschland von der Firma Denk Keramik hergestellt. Bei unserem Modell handelt es sich um eines für den Innenbereich mit einem Durchmesser von 13 Zentimetern. Es besteht aus Keramik und besitzt einen Deckel, den man allerdings separat kaufen muss. Im Inneren des Schmelzfeuers befindet sich ein Brenner aus Flugzeug-Aluminium, der mit einem Docht-Bündel aus Glasfaser ausgestattet ist. Der Docht selbst verbrennt nicht.

Zwölf Stunden Licht

Wenn man ein solches Schmelzfeuer kauft, befindet sich bereits Wachs im Inneren, und auch der Docht ist mit Wachs getränkt. Sobald man das Schmelzfeuer anzündet, leitet das Aluminium die Hitze zum Wachs, das auf diese Weise schmilzt. In gefülltem Zustand brennt das Schmelzfeuer etwa zwölf Stunden lang.

Dochte lassen sich mit einer Pinzette herausfischen. (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)Kerzenreste verwerten mit Stil

In den Keramik-Behälter kann man nun Kerzenreste einfüllen. Dabei kann es sich um ganze Kerzenstückchen mit Docht oder auch nur Wachs-Brocken handeln, die vielleicht von einer dicken Kerze abgebrochen sind. Sobald die Flamme entzündet ist, schmelzen die Kerzenreste und sorgen so wieder für viele Stunden Licht. Eventuell vorhandene Dochte lassen sich ohne Probleme mit einer Pinzette herausfischen. Das Schmelzfeuer sieht gut aus, funktioniert völlig ohne Probleme und ist eine ideale Möglichkeit, wenn man Kerzenreste verwerten will. Man sollte das Schmelzfeuer allerdings auf einen Untersetzer stellen, weil die Keramik-Füße sonst schnell die Möbel verkratzen können.

Den Deckel für das Indoor-Modell aus Keramik muss man separat kaufen. (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)Innen und außen

Schmelzfeuer gibt es übrigens auch für Draußen – da sind die Behälter dann allerdings deutlich größer. Ganz billig sind die Schmelzfeuer leider nicht. Die Preise (*) reichen von etwa 50 Euro für ein kleines Indoor-Modell (der Deckel kostet etwa 15 Euro extra) aus Keramik bis knapp 180 Euro für ein großes Outdoor-Schmelzfeuer aus Granit. Immerhin: Der Hersteller gibt 15 Jahre Materialgarantie auf die nahezu unverwüstlichen Schmelzfeuer. Übrigens: Wenn man damit nicht unbedingt Kerzenreste verwerten will, kann man auch Wachs-Granulat kaufen und im Schmelzfeuer verwenden.

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2 Kommentare

  • Frieda Weber

    Leider absolut NICHT zufrieden!

    Obwohl ausschl. weiße dochtfreie Kerzenreste genommen werden, brennt das Feuer, wenn es mal an ist, wunderbar. Möchte man es wieder entzünden raucht der Docht nur noch und brennt nicht, dafür stinkt und qualmt er umso schöner.

    Es werden keine Billigkerzenreste verwendet. Keine Farbkerzen und trotzdem besteht dieses Problem.
    Der Hinweis von Denk, man solle nur diese und jene Wachsmischungen verwenden mögen nett gemeint sein, jedoch finden sich auf den wenigsten Kerzen die Angaben über die verwendete Wachszusammenstellung!

    Wenn ich dieses nicht gerade günstige Feuer als Kerzen-Recycling-Feuer bewerbe und verkaufe, sollte es zumindest seinen Job machen!
    Es kann nicht Sinn sein, es nach jd löschen erst mal erneut bei 100 Grad im Ofen zu verflüssigen damit es brennt!

    Ich kann es absolut nicht empfehlen!

    • Michael Stein

      Hallo Frau Weber,

      ich kann nur sagen: Wir haben unser Schmelzfeuer jetzt seit fast zehn Jahren und nutzen es mit Kerzenresten aller Art. Da raucht nichts, da qualmt und stinkt nichts. Haben Sie sich schon mal an den Hersteller gewandt – möglicherweise ist ja etwas mit Ihrem Modell nicht in Ordnung?

      Viele Grüße,
      Michael Stein

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