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Schaumseife selber machen – geht das?

Schaumseife selber machen - geht das? (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)

! Seit einiger Zeit findet man in Drogerie-Märkten und Online-Shops bei den Flüssigseifen auch Seifenspender, die die eingefüllte Flüssigseife in einen feinen Seifenschaum verwandeln. Nachfüllpackungen gibt es für die Schaumseife aber offenbar nicht, so dass man den gesamten Spender wegwerfen muss, wenn er leer ist. Das ist nur wenig umweltfreundlich. Also haben wir ausprobiert, wie man die Schaumseife selber machen und so etwas für die Umwelt und den Geldbeutel tun kann.

Wer häufig herkömmliche Flüssigseife benutzt, der hat es vielleicht auch schon beobachtet: Kinder haben damit häufig so ihre Schwierigkeiten. Die flüssige Seife kommt auf die Hand, es läuft Wasser darüber und die meiste Seife landet so sehr schnell im Abfluss. Auch so mancher Erwachsene macht das ähnlich. Das Ergebnis: Im Abflussrohr unter dem Waschbecken kann sich eine klebrige Masse aus Flüssigseife, Schmutz und Hautpartikeln bilden, die allmählich zur Verstopfung des Abflusses führen kann. Bei Schaumseife gibt es diese Probleme nicht. Da die Schaumseife einen hohen Wasseranteil besitzt, kann man sich damit sogar ganz ohne zusätzliches Wasser die Hände waschen.

Einen Spender muss man nicht jedes Mal neu kaufen - er lässt sich einfach nachfüllen.. (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)

Einen Spender muss man nicht jedes Mal neu kaufen – er lässt sich einfach nachfüllen. (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)

Seifenspender nachfüllen

Schaumseifen wie „Palmolive Magic Softness“ (*) oder „Sagrotan Sanft zur Haut“ (*) werden in einem speziellen Seifenspender geliefert, der beim Drücken auf den Knopf die flüssige Seife mit Luft aufschäumt und in Seifenschaum verwandelt. Während normale Flüssigseife eher dickflüssig ist, ist die in den Schaumseifen-Spendern verwendete Seifen-Flüssigkeit sehr dünn. Aber: Ist die Original-Seife aufgebraucht, kann man sich sehr schnell seine Schaumseife selber machen. Die allermeisten Schaumseifen-Spender lassen sich nämlich aufschrauben und nachfüllen. Wir haben verschiedene „normale“ Flüssigseifen im Schaumseifen-Spender getestet. Tipp: Auch Duschgel (sogar seifenfreies) eignet sich in aller Regel sehr gut. Zu stark gefärbtes oder Creme-Duschgel sollte man allerdings nicht benutzen, da sonst der Seifenspender schnell verfärbt oder verschmiert wird. Egal welche Seife – man muss aufs Mischungsverhältnis achten. Die besten Ergebnisse haben wir mit einem Drittel Flüssigseife und zwei Dritteln Wasser erzielt.

Zwei Drittel Wasser, ein Drittel Flüssigseife einfüllen, beides mischen - fertig. (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)

Zwei Drittel Wasser, ein Drittel Flüssigseife einfüllen, beides mischen – fertig. (Bildrechte: FRAGDENSTEIN.DE/ Stein)

Schaumseife selber machen – so geht’s:
  • schrauben Sie den Schaumseifen-Spender auf
  • füllen Sie etwa ein Drittel Flüssigseife ein
  • geben Sie etwa zwei Drittel Wasser hinzu
  • füllen Sie den Spender nicht bis oben sondern lassen Sie etwa einen Finger breit Platz
  • schrauben Sie den Spender wieder zu
  • drehen Sie den Spender vorsichtig um und schütteln ihn leicht

Fertig. Eventuell dauert es einige Waschgänge, bis sich die neue Schaumseife richtig verteilt hat. Wenn zuerst etwas „normale“ Flüssigseife aus dem Spender kommt, ist das völlig normal. Übrigens: Nach unseren Erfahrungen kann man einen Seifenspender mindestens zehn Mal nachfüllen, bis die Mechanik allmählich etwas müde wird. Geld gespart und etwas für die Umwelt getan hat man bis dahin aber in jedem Fall.

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Wie lässt sich ein Sagrotan No-Touch nachfüllen?

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3 Kommentare

  • Trulla

    Das mache ich auch so! Und ich finde die Schaumseife auch viel besser als die dickflüssige, weil man sie viel besser verteilen und abwaschen kann.
    Ich habe gehört, man solle beim selber verdünnen abgekochtes Wasser nehmen, damit sich keine Bakterien vermehren !?

  • Conny

    Danke für den Tip, hat prima geklappt, die selbstgemachte Seife schäumt besser als das Original!

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